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DIVINE BUSINESSCommunity
Business-Aufbau & Strategie

Ziele setzen und erreichen – mit Gott als CEO

8 Min. LesezeitFolge 18

Über 12.000 Menschen in einer Gruppe, in der es täglich lebhaft zugeht. Ein Kurs, der jetzt in die zehnte Runde geht. Und 1.000 Familien, denen damit geholfen wurde. Das ist der Stand von zwei Kunden, die wir seit einigen Jahren begleiten dürfen – und deshalb fangen wir beim Thema Ziele setzen und erreichen genau hier an: bei Menschen, bei denen es vorher ganz anders aussah.

Als wir sie kennenlernten, hatten sie bereits ein Business. Eine Gruppe, einen Kurs, erste Verkäufe. Es lief – aber wie eine Achterbahn. Mal kam Umsatz herein, dann wieder wenig, und insgesamt zog dieses Business mehr Energie ab, als es zurückgab.

Zwei Raketen mit einer echten Mission im Herzen: Sie wollen es Familien leichter machen. Da war sofort derselbe Herzschlag.

Was wir mit ihnen gemacht haben

Zuerst die Schwachstellen finden. Solange irgendwo ein Leck im Boot ist, läuft Wasser nach, egal wie kräftig du ruderst. Diese Stellen zu identifizieren geht meistens erstaunlich schnell.

Dann die Systeme vereinfachen. Wir haben den Launch angeschaut, das E-Mail-Marketing, die Kundenbetreuung, die Gruppe – und Schritt für Schritt verbessert. Ziel war nicht mehr Umsatz durch mehr Arbeit, sondern mehr Umsatz bei weniger Aufwand.

Genau hier liegt ein Muster, das wir immer wieder sehen. Wer eine Weile im Freestyle unterwegs war und ausprobiert hat, was funktioniert, baut mit der Zeit einen Wasserkopf auf: To-dos, Strukturen, Abläufe, die niemandem mehr dienen.

Stell dir eine Fabrik vor. Sie fängt in einer Ecke an, dann kommt eine Maschine dazu und noch eine, das Ganze wächst und wächst. Irgendwann hat niemand mehr den Überblick, warum was überhaupt da steht. In einem physischen Raum sieht man das wenigstens – da ist sichtbar chaotisch. In einem Online-Business sieht man es nicht. Es nimmt keinen Raum ein, nur Zeit und Energie.

Deshalb ist ein Blick von außen an dieser Stelle Gold wert. Unser Ansatz war immer: möglichst wenig Aufwand für ein möglichst gutes Ergebnis. Wir schauen auch bei uns selbst regelmäßig, was weg kann.

Und wenn du gerade erst startest: Hol dir jemanden an die Seite, der den Weg schon gegangen ist. Nicht, damit dir alles abgenommen wird, sondern damit du dir die Anfängerfehler sparst und schneller Ergebnisse siehst. Denn Ergebnisse machen die Stimmung – und die Stimmung trägt weiter.

Was danach kommt, sind fünf Schritte, mit denen du deine Ziele setzt und auch erreichst.

Schritt 1: Klär deine Vision mit Gott

Vor allem anderen – vor Positionierung, vor Strategie – steht dieser Schritt.

Wenn wir hier ein Business mit Gott als CEO bauen wollen, dann muss die Vision mit ihm besprochen sein. Es gibt dafür ein Argument, das immer trägt, unabhängig davon, wie weit du im Glauben bist: Wer etwas in dieser Welt erfolgreich umsetzen will, sollte den Chef fragen. Den, der das alles gebaut hat. Er wird einen Plan haben.

Du hast dir deine Talente und Fähigkeiten ja nicht selbst in den Einkaufskorb gelegt. Also darfst du fragen: Du hast mir diese Sehnsucht ins Herz gelegt – zeig mir, was du damit vorhast.

Sprüche 16,1–3: „Der Mensch denkt über vieles nach und macht seine Pläne. Das letzte Wort aber hat der Herr. Der Mensch hält sein Handeln für richtig, aber der Herr prüft seine Beweggründe. Vertraue dem Herrn deine Pläne an, er wird dir Gelingen schenken.“

Dieser mittlere Satz beschreibt genau das, was in einem Business passiert. Es ist die beste Persönlichkeitsentwicklung, die es gibt – weil deine Beweggründe unterwegs geprüft werden. Du startest, es fühlt sich richtig an, und auf dem Weg wirst du gereinigt.

Woran man merkt, dass dieser Schritt fehlt: Menschen kommen mit einer Business-Idee zu uns, und wir schauen uns an und denken – klingt grundsätzlich gut, aber das ist verkopft. Das hast du dir überlegt, weil es klug sein könnte. Das hat keinen Puls. Da ist noch niemand mit Gott ins Gespräch gegangen.

Wichtig dabei: Die Vision ist keine Kopfgeburt, die vorher fertig sein muss. Der Weg entsteht, indem man ihn geht.

Wenn du aus der Esoterik oder Persönlichkeitsentwicklung kommst und dich fragst, ob du als Christ überhaupt noch große Ziele haben darfst: Darf ich als Christ große Ziele haben?

Schritt 2: Analysiere den Stand der Dinge

Bevor du neue Ziele setzt, prüf, worauf du sie stellst. Fünf Bereiche gehören dazu, und in dieser Reihenfolge:

Botschaft – deine Positionierung. Wofür stehst du, für wen bist du da?

Reichweite – wo erreichst du Menschen, wo entsteht Gemeinschaft?

Content – wie bringst du deine Botschaft zu deinen Kunden?

Angebot – ist es so attraktiv, dass jemand sagt: Genau das brauche ich?

Verkauf – und zwar guter Verkauf. Nicht der aus den Achtzigern, bei dem verkauft wird, wer nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Schritt 3: Setz himmlische Ziele – und weltliche Etappen

Erst wenn die Basis steht, macht Zielesetzen Sinn. Sonst baust du auf einem Boot mit Loch.

Die Ziele selbst kommen von oben: Gott, was hast du vorbereitet? Wozu hast du mich berufen? Und dann geht es darum, diese Ziele über ganz handfeste, weltliche Etappen auf die Erde zu bringen.

Matthäus 6,33: „Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.“

Das ist eine Zusage, die man beim Start dringend braucht. Denn die üblichen Gedanken sind ja: Hoffentlich wird das was, hoffentlich verdiene ich schnell genug, um die Familie zu ernähren. Und dann geht es von Hölzchen auf Stöckchen – man wird immer klüger, immer profaner und entfernt sich immer weiter von der ursprünglichen Idee. Das passiert Christen genauso.

Wichtig ist aber: Himmlische Ziele sind nicht schöngeistig. Jesus kam nicht auf diese Welt, um philosophisch mit den Pharisäern zu diskutieren – das war ein Teil dessen, was er tat, aber es war nicht sein Ziel. Er hatte einen klaren Auftrag.

Wer kein konkretes Ziel hat, fährt planlos durch die Gegend. Denk an ein Navigationsgerät: Du gibst eine Adresse ein und bekommst Etappen. Genauso wird aus „Ich möchte Menschen von Jesus erzählen“ eine Liste konkreter Schritte, die du aufschreiben kannst.

Und – das ist der eigentliche Punkt am Navi – niemand prüft vorher die komplette Route nach. Du tippst ein und fährst los. Warum sollte das im Business anders sein? Warum hadern, weil du nicht weißt, wo du in drei Tagen abbiegen musst? Heute geht es darum, loszufahren.

Wir wissen, wovon wir reden. Als wir zum Glauben kamen, bekamen wir sehr schnell drei Sätze: Baut mir ein Haus. Stärkt meine Braut. Nehmt Land ein.

Und ja, das klingt erst einmal abstrakt. Wir wussten auch nicht, was es genau heißt – und wissen es bis heute nicht vollumfänglich. Aber wir sind losgegangen. Im Gehen hat Gott geführt, an unserem Charakter gearbeitet und uns nach und nach mehr davon gezeigt, was er meint.

Aus „Baut mir ein Haus“ ist DIVINE Connect geworden: ein Jesus-zentrierter Ort für biblische Jüngerschaft und ehrliche Gemeinschaft. Als wir diese Folge aufgenommen haben, waren dort gut 1.600 Menschen, und wir hatten schon zwei Taufen miterleben dürfen. Nichts davon wäre entstanden, wenn wir gesagt hätten: Moment, ich will erst mal keine Fehler machen, ich muss das alles genau wissen.

Schritt 4: Entwickle eine Strategie

Die ist individuell – sie hängt an deiner Vision, deinen Talenten und daran, worauf du wirklich Lust hast.

Dass Planung dazugehört, sagt die Bibel unmissverständlich.

Lukas 14,28: „Stellt euch vor, jemand möchte einen Turm bauen. Wird er sich dann nicht vorher hinsetzen und die Kosten überschlagen?“

Sprüche 21,5: „Was der Fleißige plant, bringt ihm Gewinn. Wer aber allzu schnell etwas erreichen will, hat nur Verlust.“

Bei einem Turm ist das offensichtlich. Niemand schüttet einfach Steine aufeinander und schaut, was daraus wird. Beim Online-Business wirkt es manchmal so, als könnte man einfach mal irgendwas machen. Kann man. Nur ist Hoffnung keine Strategie – Hoffnung auf Gott schon, aber nicht das Ausprobieren von irgendetwas, das man auf Social Media gesehen hat.

Genau daran scheitern viele: Sie rennen los mit etwas, das für jemand anderen funktioniert hat, und sind enttäuscht. Mach es lieber fleißig, konstant und kontinuierlich – und bleib dran.

Schritt 5: Setz um – und stärk dein Mindset

Du kannst die beste Strategie der Welt haben und die schönste Vision im Herzen. Wenn dein Mindset nicht mitgeht, hast du trotzdem ein Problem. Dann ist alles vorbereitet, und du verweigerst dich – bewusst oder unbewusst.

Die entscheidende Frage lautet deshalb: Was denkst du eigentlich den ganzen Tag?

Glaubst du wirklich an den Erfolg? Erlaubst du ihn dir? Wenn jemand Nein sagt, fällst du um – oder denkst du: Gut, jetzt ist Klarheit, der Nächste sagt Ja?

Denn was du denkst, sprichst du irgendwann aus. Und was du aussprichst, tust du. Deshalb lohnt sich so etwas wie Gedankenhygiene: bewusst darauf zu achten, ob du Gedanken der Angst, der Sorge und des Selbstzweifels denkst – oder Gedanken, die auf Gottes Kraft und Fürsorge ausgerichtet sind.

Sprüche 18,20–21: „Was einmal ausgesprochen ist, fällt auf dich zurück, sei es nun gut oder schlecht. Worte haben Macht, sie können über Leben und Tod entscheiden. Wer sich gerne reden hört, muss mit den Folgen leben.“

Solche Sätze begegnen einem auch in esoterischen Kreisen – aber sie stehen tatsächlich so in der Bibel. Wer die ganze Zeit Leben spricht, sät Leben. Wer Tod spricht, tötet.

Am hilfreichsten ist dabei jemand, der dir den Spiegel vorhält: Hast du gerade gehört, was du gesagt hast? Allein merkt man es nämlich fast nie.

Zusammengefasst

Vision mit Gott klären. Stand der Dinge prüfen und vereinfachen. Ziele setzen – himmlisch gedacht, weltlich geplant. Strategie entwickeln. Und dann umsetzen, mit einem Mindset, das mitgeht.

Dein Business darf erfolgreich sein. Erfolg heißt nichts anderes, als die Ziele zu erreichen, die du dir gesetzt hast – und wenn diese Ziele mit Gott besprochen sind, ist das kein Widerspruch zum Glauben, sondern seine Frucht.

Häufige Fragen

Wie setze ich als christlicher Unternehmer Ziele?

Zuerst die Vision mit Gott klären, dann den Stand deines Business prüfen. Erst danach werden aus himmlischen Zielen konkrete, weltliche Etappen.

Darf mein Business erfolgreich sein?

Ja. Erfolg heißt schlicht, gesetzte Ziele zu erreichen. Wer kein Business führen will, das Frucht bringt, sollte die Idee noch einmal überdenken.

Warum reicht eine gute Strategie nicht aus?

Weil dein Mindset mitgehen muss. Die beste Strategie nützt nichts, wenn du nach drei Tagen glaubst, dass ohnehin niemand kaufen wird.

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